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Ein Halbmarathon ist ein Halbmarathon ist ein Halbarathon...

2. April 2006. Anfahrt nach Freiburg, parken am Ikea, dann auf ins Gedrängel, Startnummer abholen, Sachen abgeben, Toilette und schon ist es 14h. Nieselregen, Sonne, Wind. Aber wo genau ist der Startbereich? Die Durchsage verkündet, die Starter können sich Zeit lassen, es wird auf die Ankunft der ersten Frau beim Marathon gewartet. Dann muß irgendwann der Startschuß gefallen sein. Zu hören war nichts. Keine Musik, keine Durchsage, kein Schuß. Aber die Masse bewegt sich. Nun sehe auch ich die Startlinie und die Masse hat Laufschritte aufgenommen. Kurz hinter der Startlinie dann Stau! Für die ersten 100m also schon mal eine Minute gebraucht, Km 1 in 6:30-45 oder so, dann die nächsten Km im Zickzack bei ca. 5:30. Dann durch Haslach, Stühlinger, durch die Innenstadt. Ich bin verwirrt wieso dieses hin-und her? Uni, Siegesdenkmal, Kajo, Martinstor, Wallstraße, Schwabentor, Europaplatz, Schwabentor, dann in die Karthäuserstraße. Nadelöhre.
10km-Zeit bei 57 min.
Nun der zermürbende Teil an der Dreisam entlang. Ziemlich eng hier weiterhin, alles so leicht, aber stetig bergauf, der Wendepunkt, die Matte und dann etwas laufen lassen, auf der Karthäuserstr. abwärts wieder Richtung Stadt, dann nach Herdern. Die Stimmung hat mich irgendwie gar nicht interessiert. Ich winke Bekannten zu, die mich nicht unter den Läufern erwartet haben und lasse sie verdutzt stehen. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, so schlimm wird die Zeit gar nicht. Und außerdem weiß ich nun, wie es sich anfühlt, an der Belastungsgrenze zu laufen. Am Händelwohnheim vorbei. Die Gruppe macht jedes Jahr wieder Spaß, dann Richtung Zähringen. Dieses Jahr kein Krankenwagen, den ich befürchten muß am Wendepunkt durchlassen zu müssen. Wende, Matte und weiter gehts. Links abgebogen Richtung Friedhof ist der Wind scharf und es geht wieder leicht bergauf, dann über die Brücke und die Zielgerade zieht und zieht sich dahin, das war doch in den letzten Jahren weiter vorne, oder? Egal, ich bin da und kann kaum stehenbleiben, aber es staut sich wieder alles. Da nun, ein paar Meter weiter wäre also meine aktuelle persönliche Kotzgrenze denke ich und hoffe, dass mir niemand einen Schubs gibt, sonst wäre die Frau, die sich mit den wärmenden Plastikfolien abmüht arm dran. Jetzt Apfelschorle holen "JEDER NUR EINE FLASCHE, WIR HABEN KAUM GENUG". Na prima, dann also nur eine kleine Apfelschorle, eine Banane und raus hier, Riegel, Joghurt und Gebäck kommen für mich ja leider nicht in Frage. Also zu den Duschen: sowas habe ich noch nie gesehen! Eine Massendusche, aber warmes Wasser, von dem ich sogar auch etwas abbekommen habe. Mein Kommentar dazu: "Es ist erstaunlich, was einem nach so einem Lauf alles egal ist." Dann noch Massage und Zeit für ein Fazit: Nach insgesamt nur 105 Trainingskilometern in diesem Jahr 21,1 in 2:06:23h. Inventarisierung: Keine Verletzungen, nur Muskelkater, an den Armen fast mehr als an den Beinen. Durchschnittspuls 193, Maximal im Lauf 202 *ächz* vielleicht liegt mein Maximalpuls doch NOCH höher als 204? Beim 3. HM in 3 Jahren meine zweitbeste Zeit, trotz schlechten Vorbedingungen, Zickzacklauf und Stau nach dem Start. Da geht also noch was. Spaß gemacht hats schonmal mehr, aber das war ja irgendwie vorher schon klar. Nächstes Mal dann wieder....
3.4.06 16:50


kuze Bergrunde

Startzeit 18.40h, die Sonne scheint noch, es sind immernoch 15° draussen, herrlich, und warum nicht ab in den Wald? Die Antwort weiß ich jetzt, danach: "Mein" Wald liegt auf dem "Berg". Und meinen ersten "richtigen" Lauf nach Sonntag (den einen km aufm Band zum Beine-ausschütteln brauch ich echt nicht mitzählen) hätte ich vielleicht doch erstmal in der Ebene gemacht, es zwickt dann doch ziemlich arg in meiner hinteren Oberschenkelmuskulatur. Aber macht nichts, schön wars trotzdem, wenn auch sehr langsam, geschätzte 5 Km in 40 min übern Hügel.
8.4.06 19:38


Das Leben steckt in einem Briefumschlag...

.... oder besser, jemand wird es in einen Briefumschlag stecken und die Frage ist, wie groß der Umschlag sein wird.

Täglich warte ich auf einen großen weißen Umschlag, den ich selber adressiert und frankiert habe. Darin wird dann meine Arbeit, meine Unterlagen und ein freundlicher Brief mit den Worten "zu unserer Entlastung erhalten Sie....vielen Dank für Ihre Bewerbung... leider können wir Sie nicht.... wir wünschen Ihnen...." stecken. Oder es kommt ein kleiner Brief. Mit einer Einladung. Nur wann kann ich meiner Nachbarin, die meinen täglichen Gang zum Briefkasten mitverfolgt, endlich antworten "ja, ich habe Antwort!"? Wann?
13.4.06 13:50


Sie zieht aus, sie zieht nicht aus...sie zieht aus...sie zieht nicht aus...

...sie zieht aus, heißt es. Frau "also-weißt-Du-...-das-kann-ich-Dir-so-jetzt-nicht-sagen" mit ihrem pseudo-subtil-suggerierenden Tonfall hat - endlich - eine neue Wohnung gefunden und kann ihren Hauptmieterstatus bei meiner Mitbewohnerin aufgeben. Nach über einem Jahr seit der ersten Ankündigung die zumindest ich mitbekommen habe und soweit ich weiß etwa zwei Jahre nach der ersten Ankündigung dieser Art von ihr.
Wir erwarten sie. Schon lange.
Meine Prophezeihung: FALLS sie tatsächlich noch in diesem Monat ihre Sachen holt, wird es 4 Tage dauern. Vielleicht schafft sie es sogar, in einem Tag die Möbel aus dem Zimmer holen, aber Küche, Besenschrank, Schuhregal und vor allem der Keller wird seine Zeit brauchen. Und ich vermute sogar, es wird eine neue Toleranzschwelle getestet und versucht werden, einen neuen Termin für die Räumung des Kellers auszuhandeln. Und ich vermute weiterhin, dass sie Müll hinterläßt. Jede Menge Müll, den wir ihrer Meinung nach entweder noch brauchen können (was uns bislang nicht gestattet war) oder den wir eben zu entsorgen haben. Und in fünf Jahren Wohndauer hat sich hier in jeder, wirklich jeder denkbaren und nicht denkbaren Ecke Ecke Müll von ihr angesammelt. Und lieber habe ich erstmal keinen Küchentisch mehr, als dass ich ihn geschenkt bekomme und noch ne Tonne Müll dazu.
Zwischenzeitlich hatte ich ja geglaubt ich werde den Tag nicht mehr erleben, an dem sie hier auszieht. Nun bin ich gespannt...

...to be continued.
13.4.06 14:04


Karfreitagsläufchen

Startzeit 13h, Dauer: 34:25 min. 5,6 Km, 06:08min/km, 14° C, bewölkt, einsetzender Nieselregen.

Parallel zur Prüfungsvorbereitung steht beim Laufen jetzt der langsame Einstieg in ein vernünftiges Grundlagenausdauertraining an. Das passt ganz gut, kostet wenig Zeit, schlaucht mich derzeit nicht, sondern lässt mich erfrischt an den Schreibtisch zurückgehen, bringt mich aber doch regelmäßig vor die Tür, jedenfalls wenn ich das so verfolge(n kann), wie ich das gerne möchte. Mein linkes Schienbein, das sich beim letzten Bergläufchen wieder gemeldet hatte, soll jetzt geschont und die Muskulatur aufgebaut werden. Also bleibe ich in ebenem oder nur leicht hügeligem Gelände. Die Stelle am Schienbein reagiert auf direkten Druck mit Schmerzen, aber ansonsten, auch beim Laufen, tut es nicht weh, meldet sich nur manchmal mit leichtem ziepen, das mir sagt, ich soll vorsichtig sein.
Heute steht nur ein kurzer Lauf in der Ebene an. 30 min. sind geplant, die Straßen sind Feiertags- und Schlechtwetter-leer, einige Läufer sind aber unterwegs und ein paar Gassi-geher. Das schönste ist, dass endlich die Bäume blühen. Japanische Kirschen, Magnolien, Birne und Ginster… schön…. Es wurden etwas mehr als 30 min, ein gemütlicher Lauf.
14.4.06 14:38


Guten Morgen

Aufstehen, Laufsachen anziehen und los. Lange hab ich das so nicht mehr gemacht, obwohl ich das immer sehr mochte. Heute hab ichs dann doch geschafft.

Startzeit 10h, 12°C auf dem Thermometer, aber durch die Sonne gefühlt wärmer. 50 min. 7,4 Km, 6:45 min/Km; Richtung Rohrbach, ne kleine Ecke weiter als gestern. Aber heute fühlt sich alles lahm an, schleppend irgendwie. Das bewußt langsame Tempo fühlt sich nicht erholsam, sondern lähmend an, naja, das darf auch mal sein.
15.4.06 11:55





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